Drei Wege zum Glück

Die in Büchern und im Internet angepriesenen Wege zum Lebensglück unterscheiden sich stark. Führt es zum Ziel, seine Träume in Bezug auf Job und Einkommen zu verwirklichen? Sollte man seine Kompetenzen und Einstellungen optimieren, so dass man sich allen Verhältnissen anpassen kann? Oder verspricht es am meisten, auf der modischen Achtsamkeitswelle zu reiten? Blickt man auf die Regalmeter an Büchern in den Segmenten Ratgeber, Lebenshilfe oder Spiritualität, kann man leicht den Überblick verlieren. Dieser Post zeigt anhand von Beispielen drei Ideen, sein Glück zu finden und schlägt am Ende einen pragmatischen Weg vor.

Der erste Weg zum Glück: Seine Berufung finden

Den ersten Weg zum Glück markiert – stellvertretend – das Buch „Wishcraft“ von Barbara Sher aus dem Jahr 1979. Sher war damit, sowie mit den Folgebüchern und ihren „Erfolgsteams“, außerordentlich erfolgreich. Worum geht es? Wie funktioniert der Ansatz?

Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Sie als Kind sehr viel kreativer als heute waren und meist den richtigen Riecher dafür besaßen, was Sie glücklich machen würde. Die meisten Familien haben Sher zufolge dann die unheilvolle Rolle übernommen, Ihnen diese Ideen wieder auszutreiben. Eine wichtige Übung ist es daher, die Träume der Kindheit freizulegen. Das ausführlich zu tun und ohne die Skepsis des Erwachsenen heran zu gehen, wird als wichtiger Schlüssel gesehen. Der „ideale Tag“ wird entworfen und dient als Ausgangspunkt für das Leben, das man gerne führen würde und das einen glücklich macht. Die Erfolgsteams ersetzen dann die ideale Familie, indem sich Menschen bei der Umsetzung gegenseitig unterstützen. Dazu gibt es jede Menge praktischer Tipps. Was ist davon zu halten? Betrachten wir zunächst die Voraussetzungen des Ansatzes.

Kinder sind kreativer als Erwachsene?

In gewisser Weise scheint das unstrittig: Kinder haben oft die verrücktesten Ideen. Das Problem daran: Sie berücksichtigen die Realität oft in keiner Weise. Schon aus dem einfachen Grund heraus, dass sie wenig über diese Realität wissen. Daher wird Kreativität anders verstanden, als einfach nur fantasievolle Ideen zu produzieren. Die Lösungen sollen am Ende nicht abgetrennt von der Wirklichkeit sein. Sondern die Herausforderung besteht umgekehrt darin, für die Wirklichkeit passende kreative Formen zu finden. Zur Kreativität braucht es daher zunächst einmal viel Wissen. Was Kinder also kreativ erscheinen lässt – das Fehlen von Wissen – zeigt daher: Die Annahme, Kinder seien erfinderischer als Erwachsene, kann man so ohne weiteres gar nicht unterschreiben.

Als Kind wussten Sie besser, was Sie glücklich macht?

Wie eben geschildert: Als Kind wussten Sie wenig über die Welt. Sie kannten die meisten Berufe nicht. Wie sollten Sie also zu den heute passenden Träumen gekommen sein? Ferner: Waren Sie als Kind derselbe Mensch, der Sie heute sind? Wenn Sie Baby- oder Kinderbilder von sich betrachten: Sind Sie das? Wirklich derselbe wie heute, derselbe, der in dreißig oder fünfzig Jahren in einen Sarg gelegt wird? Selbst für den Fall, dass Sie keine Probleme damit haben, die Frage mit „ja“ zu beantworten: Wie stark ist dieser überdauernde Kern der Persönlichkeit, an den Sie glauben. Wie viel Raum nimmt er ein? Beantwortet er tatsächlich die Frage, welcher Beruf Sie glücklich macht? Und Sie wussten das bereits als Kind? Und zwar besser als heute? Die schlüssigere Annahme ist, dass Sie sich seit den Kindheitstagen erheblich weiterentwickelt haben. Und die Berufswelt mit Ihnen.

Schlechte Familienbedingungen zerstören das heile Kind?

Sicherlich hat Sher recht, wenn Sie die Erziehung vieler Familien in den 1970er Jahren kritisiert. Allerdings entspringen viele Kinder, die später Großes leisteten oder ein erfülltes Leben führten, diesen wenig perfekten Erziehungsbedingungen. Die Logik, dass (schlechte) familiäre Erziehung automatisch das bei optimalen Verhältnissen mögliche Glück verstellt, gibt es sicher nicht. Daneben übernehmen Familie und Gesellschaft den Job der „Sozialisierung“. Sie machen kleine Barbaren gesellschaftstauglich. So sehr ich Grönemeyers Kinderhymne „Kinder an die Macht“ mag: In Wahrheit sind Menschen im Alter von 2-3 Jahren (zwar süß) aber häufig moralisch skrupellos und handeln brutal. Wenn sie tatsächlich die Macht hätten, wäre das furchtbar.

Der Traumberuf macht glücklich?

Was sich beim Lesen von „Wishcraft“ durchs komplette Buch zieht, ist der unerschütterliche Glaube daran, dass eine bestimmte Tätigkeit und Berufsumgebung einen glücklich macht. Davon wird so selbstverständlich ausgegangen, dass dies nicht weiter begründet – dafür aber andauernd wiederholt – wird. LeserInnen werden auch dazu angeregt, ohne Schranken zu träumen: Wollen Sie US-Präsident werden, dann soll es so sein. Hollywood-Star? Ebenfalls gut. Einschränkend muss gesagt werden, dass die Träume nach dem „Wesenskern“ befragt werden. Hollywood-Star könnte danach bedeuten „für schauspielerische Leistungen anerkannt sein“ oder „berühmt sein“ (für irgendwas) – was verschiedene Richtungen der Umsetzung bedeuten würde. Die Konstante liegt aber darin, dass von äußeren Bedingungen unmittelbar auf inneres Glück geschlossen wird. Wenn diese Annahme stimmen würde, dürfte kein Star an Depressionen leiden, mit unglücklichem Verliebtsein geschlagen sein oder irgendetwas mit berauschenden Mitteln zu tun haben. Doch offensichtlich trifft das weder für Stars noch für sonstige privilegierte Menschen zu.

Talent spielt keine Rolle?

Eine weitere Sonderbarkeit in Shers Buch ist, dass Sie der Frage des Talents keinerlei Aufmerksamkeit schenkt. Einige ihrer Beispiel-Klienten haben sich künstlerische Ziele gesetzt: Einen Roman oder Gedichte schreiben, Fotografin oder Maler werden. Bei letzterem wird zwar explizit gesagt, dass er dies nur als Hobby betreiben will, bei den anderen geht es jedoch um mehr. Wer sich je mit dem Buchmarkt beschäftigt hat und mit den Chancen, hier als Autor gedruckt zu werden, weiß: Erstens muss das Handwerk in erheblichem Maß beherrscht werden. Zweitens geht es den Verlagen in der Regel hauptsächlich um Verkäuflichkeit. Anders gesagt: Sie können den qualitativ hochwertigsten Roman aller Zeiten verfassen. Wenn ihm – derzeit – keine Verkaufschancen zugebilligt werden, wird kein Verlag ihn drucken. Talent hat zwar mit Üben zu tun – aber nicht ausschließlich.

Worum geht es bei Wishcraft im Kern?

Hinter Shers Ansatz steht im Kern die Behauptung: Wenn du die richtigen äußeren Bedingungen herstellst, wirst du glücklich. Eine problematische Annahme!

Wo Barbara Sher – mehr oder weniger zufällig – ins Schwarze trifft: Obwohl Sher das gar nicht explizit behauptet, enthält ihr Ansatz die Annahme: Wenn Menschen ihre Ziele erfolgreich verfolgen, fühlen sie sich selbstbestimmt und daher glücklicher. Obwohl es keineswegs glücklich macht, bestimmte äußere Bedingungen zu haben, macht es sehr wohl zufrieden, SELBST die Bedingungen hergestellt zu haben, die man sich wünscht. Führt der wahre Weg zum Glück also eher zur Selbst-Veränderung, gar zur Selbstoptimierung?

Der zweite Weg zum Glück: „Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“

Das in Anführungsstrichen Gesetzte ist der Titel eines Buches von Eva-Maria Zurhorst, das 2004 den Buchmarkt eroberte und zum Megaseller wurde, der sich bis heute starker Nachfrage erfreut. Schon den Titel finde ich genial: Er bringt ihre Botschaft auf den Punkt und vermittelt sie gleichzeitig mit einer augenzwinkernden Note.

Der Titel steht hier stellvertretend für eine Richtung, gegen die sich Wishcraft von vornherein wehrt: Die Selbstoptimierung. Das sympathische an Wishcraft ist, dass gesagt wird: “Du bist okay, so wie du bist!” Zurhorsts Buch geht so gesehen in die komplette Gegenrichtung. Sie behauptet: “Wenn du ein Problem mit einer äußeren Bedingung hast, die dir nicht passt, verändere dich selbst. Dann wirst du glücklich!

Was stimmt denn nun? Das Problem an den Selbst-Optimierungs-Ratgebern ist dies: Wenn dir etwas nicht passt, musst du dich selbst verändern. Und dann passt es! Das ist immer der Weg! Daraus folgt leider: Wenn dir etwas nicht behagt im Leben, bist du letztlich selbst Schuld! Du hättest alles selbst in der Hand, aber hast nicht genug für dein Glück getan!

Im Falle der Beziehungsgestaltung bin ich bei Michael Mary. Er hat ausführlich dargelegt und auch empirisch begründet, dass unsere Beziehungen meist am Konzept „Eine für immer für alles“ scheitern. Wir wollen – historisch einmalig – eine einzige Person finden, die uns zugleich Freund, Lebenspartner (Haus und Hof) und Sexkanone ist. Und das soll auch noch für immer gelten! Der Kern der Beziehungsprobleme steckt nach Mary nicht in der Perspektive auf sich selbst, sondern im Blick auf die Beziehung. Was uns heute normal erscheint (einmal den/die richtigen heiraten = Glück bis zum Lebensende), enthüllt er als völlig unrealistischen, überzogenen Anspruch. Sein Gegenvorschlag lautet: „Lebt die Liebe, die ihr habt“ (so ein Buchtitel Marys). Also: Verändere weder dich, noch den anderen, sondern erkenne, was du hast.

Für die Suche nach dem Traumjob gilt: Es dürfte sehr viel leichter sein, vom Konzern zum Mittelständler zu wechseln, wenn man kein Konzernmensch ist, als sich zum Konzernmenschen zu machen. Warum sollte man sich auch selbst verändern, wo es doch passende mittelständische Unternehmen ums Eck gibt?

Sie merken schon: Irgendwie kommen wir zwischen „die Berufung ist mein Glück“ einerseits und „ich muss mich selbst verändern, dass es passt“ nicht recht weiter. Für beide Wege spricht manches – und anderes dagegen. Beide widersprechen sich. Ein Mittelweg ist nicht in Sicht. Aber vielleicht hilft Ihnen der dritte Weg zum Glück? Er könnte so ähnlich sein, wie es Michael Mary für die Beziehungsgestaltung empfiehlt. Was ich Ihnen allerdings vorstellen will, ist grundsätzlicher und radikaler.

Der dritte Weg zum Glück: Hardcore Zen

Der Buddhismus ist eine vielfältige Philosophie (und teilweise Religion). Obwohl jede seiner Richtungen auf Buddha zurück geht, existieren sich widersprechende Lehren. Die vielleicht radikalste, gänzlich unreligiöse Auffassung scheint mir der Soto-Zen – insbesondere in Gestalt des Zen-Meisters, Punk-Gitarristen und Monster-Film-Machers Brad Warner – zu sein.

Einige seiner Thesen zusammengefasst: Es gibt keine Berufung zu einem bestimmten Job – schon weil es kein Selbst in Form eines überdauernden Kerns der Person gibt. (In der modernen Bewusstseinsforschung würde man sagen, man erzählt sich ständig selbst, wer man ist. Das Selbst wird immer wieder neu erzählt / konstruiert). Es gibt keine Vergangenheit und keine Zukunft, sondern nur die Gegenwart. Diese ist megakurz. In ihr tauchen Vergangenes und Zukünftiges in Form von Gedanken, Hoffnungen, Ärger, Wünschen, Sorgen auf. Aber je mehr wir uns gedanklich in der Vergangenheit und Zukunft bewegen und in Träume oder Befürchtungen abschweifen, desto mehr verpassen wir den Moment.

Der Augenblick, in dem Sie gerade lesen, ist das einzig Wahre. Es ist das einzige in Ihrem Leben, was es hier und jetzt tatsächlich gibt. Und das ist schöner, als das beste Paradies – denn das ist woanders. Ihr Leben dagegen ist hier. Einmalig und einzigartig. Und unwiederholbar – dieser Moment wird nie wiederkehren. Also genieße ihn – egal, ob er vergleichsweise gut oder schlecht erscheint. Im Vergleichen lauert nur die Gefahr, den Moment zu verpassen. Und das ist ziemlich ungünstig, wenn man bedenkt, dass dieser Moment das einzige ist, was wirklich jetzt und hier existiert.

Jeder Glaube an irgendetwas wird abgelehnt – sogar an Warners eigene Worte, an Buddha und den Buddhismus, an eine Wiedergeburt nach diesem Leben. Es geht ganz im Gegenteil um nichts weniger oder mehr, als die Wahrheit und Wirklichkeit. Und zwar genau jetzt, genau hier. Wir verpassen die Wirklichkeit, indem wir in die Vergangenheit abschweifen und beispielsweise mit ihr hadern. Wir verpassen die Wirklichkeit, indem wir uns in die Zukunft hineinträumen. Wir denken „hätte ich doch xy studiert, dann wäre ich jetzt nicht hier“. Wir denken: “Würde ich doch nur xy erreichen, dann ginge es mir besser.” Kann ja sein. Aber im Moment geht es Ihnen durch diesen Gedanken eher schlechter. Und was immer gut an diesem Augenblick gerade jetzt ist: Sie Sie bekommen es nur mit, wenn Sie hier und jetzt achtsam dafür sind. Und es wäre schade, wenn Sie das verpassen – denn dieser Moment ist dann für immer vorbei.

Das Rezept dafür, diese Erkenntnisse ins Bewusstsein zu bringen und glücklich zu werden, ist es, Zazen zu praktizieren. Also „Einfach nur Sitzen“. Eine langweilige, nervtötende Sache, wie Warner gerne betont. Sie führt auch nicht zum Glück im Sinne von „ich besitze xy“. Dafür aber zum Gewahrsein des Hier und Jetzt. Und das ist eben das Einzige, was nunmal hier und jetzt existiert. Was nicht heißt, dass man sein Leben nicht gestalten, verändern und planen soll. Aber wenn es gelingt, das Hadern mit der Vergangenheit, das Wegträumen in die Zukunft, das ständige Vergleichen abzustellen, klappt es auch mit dem Gestalten des Lebens besser.

Zen wendet sich offenkundig ebenfalls von der Idee ab, das Glück in bestimmten äußeren Umständen zu suchen. Wo liegt also der Unterschied zum Rezept der Selbstoptimierung?

Wenn es kein Selbst gibt, gibt es auch nichts zu optimieren. Das Selbst gibt es aber nicht, wenn nur der Moment zählt. Es gibt keinen überdauernden Kern in der Gegenwart – sondern nur ein Hier und Jetzt mit der ensprechenden Persönlichkeit in der gerade aktuellen Form. Die Aussage „liebe dich selbst“ geht ins Leere. Was sollte man da lieben, wenn es das Selbst nicht gibt?

Die eigene Person ist aufgehoben im Universum und geht darin auf. Achtsamkeit bedeutet nicht, dass Sie achtsam sind für Ihren Computer. Sondern Sie, der Computer, dieser Text und alles andere bilden eine untrennbare Einheit.

An einem bildhafteren, allgemeineren Beispiel erzählt: Draußen zwitscherten Vögel und der Lehrer fragte den Schüler, was das Geräusch macht. Die Vögel? Oder der Wind, der das Gezwitscher herüberträgt? Der Schüler antwortete, er selbst mache das Geräusch im eigenen Kopf. Der Lehrer erklärte, das sei falsch. Denn ohne das Gezwitscher der Vögel und ohne den Wind könnte der Schüler auch kein Gezwitscher in seinem Kopf erzeugen. Alles gehört zusammen. Was also ist die Lehre der 3 Wege zum Glück?

Ihr Weg zum Glück – ein pragmatischer Vorschlag

Wir scheitern häufig, weil wir im Entweder-oder gefangen sind. Wir finden sehr gut an Wishcraft, Barbara Sher und ihren Erfolgsteams, dass sie jede Selbstoptimierung zur Seite schiebt. Die befreiende und erleichternde Botschaft lautet: Wir sind okay, wie wir sind.

Aber an der Selbstoptimierung begeistert uns, dass wir uns unabhängig von den äußeren Bedingungen machen können. Wenn wir uns optimieren und unsere Sicht der Dinge verändern, sind konkreter Job und Partner egal und es geht uns bestens.

Aber an Brad Warners Soto-Zen sieht man, dass dieses Unabhängigsein noch sehr viel radikaler geht. Ist das nicht das einzig Wahre?

Vor einiger Zeit fragte ich einen Bekannten, wie es zu seiner relativ erfolglosen Berufsgeschichte kam. Er antwortete, dass er früher viel meditiert und gedacht habe: Wenn ich erstmal erleuchtet bin, ist alles andere egal. Sein Glaube bestand also darin, dass er sich um äußere Bedingungen überhaupt nicht mehr kümmern müsse, wenn er ausreichend meditiert hat.

Dumm nur, dass es in Warners Soto Zen überhaupt keine Erleuchtung gibt!

Schön dazu finde ich auch das Buch „Nach der Erleuchtung Kartoffeln schälen und Wäsche waschen“ von Jack Kornfield. Er meint zwar, dass es eine Erleuchtung gäbe. Aber er weißt darauf hin, dass damit keineswegs alle Probleme des Lebens aus der Welt geschafft sind. Es gibt ein „Nach der Erleuchtung“ und dort tauchen alle Schwierigkeiten wieder auf, die man vorher schon hatte.

Mein pragmatischer Vorschlag für Sie: Lösen Sie sich vom Entweder-oder und behalten alle drei Wege zum Glück im Auge. Oder, noch besser, kreieren Sie Ihren eigenen Weg.

Was Sie tun können:

  • Behalten Sie im Auge, dass die Veränderung der äußeren Bedingungen Ihr Leben entscheidend verbessern kann – insbesondere dann, wenn Sie sich selbst als aktiv handelnde Person erfahren.
  • Greifen Sie zu Ratgebern der Selbstoptimierung, wenn Sie Ihre eigenen Kompetenzen stärken wollen. Das wird Ihnen nutzen, egal, in welche Situation Sie noch geraten.
  • Beginnen Sie eine Meditationspraxis (am besten starten Sie wahrscheinlich mit Atem-zählen und dem Körper-Scan, Buchtipp: „Meditation für Skeptiker“ – bevor Sie sich an das öde Zazen (“Einfach nur sitzen”) wagen.
  • Beschäftigen Sie sich mit der östlichen Philosophie (z.B. über das Buch Harcore-Zen von Brad Warner – auch wenn es hinsichtlich der Sprache extrem direkt und schroff daherkommt)
  • Nutzen Sie den Ansatz der Ich-Entwicklung, um sich längerfristig besser aufzustellen. Hier winkt Ihnen ebenfalls eine „Weitung des Geistes“ wie beim Zen – um die Früchte zu ernten, benötigen Sie ebenfalls Zeit.
  • Berücksichtigen Sie Erkenntnisse aus Adam Grants Buch „Geben und nehmen“ und MacAskills „Gutes besser tun“ (mehr dazu finden Sie hier). Denn anderen helfen, verbessert häufig das eigene Wohlbefinden direkt und fördert gleichzeitig die Persönlichkeitsentwicklung (Ich-Entwicklung).
  • Finden Sie heraus, welche dieser Elemente in Ihrem Leben aktuell am meisten weiterhilft und priorisieren Sie entsprechend – ohne die anderen Ideen ganz zu vernachlässigen.

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