Barbara Schöneberger: Was kann uns Ihre Karriere lehren?

Wie schön: Barabara Schöneberger wird heute vierzig! Warum das auf einem Karriereblog interessieren sollte? Das will ich Ihnen im Folgenden erklären – denn die Art und Weise, wie Frau Schöneberger beruflich agiert, ist durchaus vorbildlich.

Warum ich Barbara Schöneberger mag

Als Genießer ihrer NDR-Talk-Show, kongenial moderiert mit Hubertus Meyer-Burkhardt, ecosiate (ökologisch für googeln) ich Anfang letzten Jahres, ob ihr Kind nun auf der Welt ist. Das interessierte mich aus zwei Gründen. Zum einen mag ich die Frau menschlich – klug, sympathisch und witzig, wie sie ist. Zum anderen vermisste ich sie als Moderatorin.

Ein Internet-Dienst berichtete kurz, dass sie ihr Kind entbunden hat. Ferner stand dort zu lesen, dass im übrigen über Barbara Schönebergers Privatleben wenig bekannt ist. Damit entschuldigte sich die Website quasi dafür, dass jetzt keine Baby-Bilder und detaillierte Angaben über den genauen Geburtsverlauf folgen. Verantwortlich dafür sind allerdings nicht faule Journalisten, sondern die Prominente selbst. Wenn Promis sich Home-Storys verschließen, gilt der Schutz ihres Privatlebens auch für neugierige Medienmenschen, trotz ihrer öffentlichen Bekanntheit. Andernfalls sind der privaten Berichterstattung Tür und Tor geöffnet (ein schönes Bild an dieser Stelle, oder? 😉 )

Anonymus knallhart

Direkt unter dem Artikel ereiferte sich ein Leser per Kommentar: „wieso sollte es mich interessieren, dass Frau Schöneberger ein Kind zur Welt gebracht hat?!“ Danach schüttete der anonyme Leser noch einige Häme über sie aus. Schon damals hatte ich überlegt, einen Blogpost dazu zu schreiben. Schließlich prallte mein Interesse auf den Vorwurf von Anonymus, dass ich mich nicht zu interessieren habe.

Wieso, Anonymus, wollte ich die Meldung lesen? Erstens finde ich es durchaus erfreulich, wenn heute eine Frau ein Kind zur Welt bringt und beide gesund sind. Wir brauchen hierzulande dringend Kinder! Überall auf der Welt ist neues Leben wunderbar! Und gute Nachrichten sind willkommen! Zweitens mag ich Frau Schöneberger und deswegen begrüßte ich die gute Nachricht persönlich.

Anonyme Hasstiraden im Internet sind dagegen billig, ärgerlich, feige und vollkommen unnötig!

Wie man mit seinem Privatleben umgehen sollte

Statt ihr Privatleben vor die Öffentlichkeit zu zerren, zieht Barbara Schöneberger also eine klare Grenze. Für mich vorbildlich. Zum einen schützt die Moderatorin damit ihre Familie. Wollen sich z.B. ihre Kinder später einmal als solche outen, können sie das immer noch selbst entscheiden. Diese Haltung zum Schutz der Familie verdient Respekt (vgl. hierzu die Blogparade „Charakter zeigen im Netz“ und ihre tollen Beiträge). Zum anderen wirkt Frau Schöneberger damit durch ihre Arbeit und gerade nicht durch privaten Klatsch, der nichts mit ihrem Job zu tun hat. Süße Babybilder hätten ihr durchaus ein paar Prozent Quote gebracht. Aber sie hat darauf verzichtet. Machen Sie es genauso! Demonstrieren Sie, was Sie beruflich drauf haben! Und halten Sie das allzu Private privat.

Wie man mit Schwächen an Persönlichkeit gewinnt

Wer Barbara Schöneberger einmal in einer ihrer Talk-Shows gesehen hat, weiß, dass sie persönliche Schwächen öffentlich zugibt. Jeder kann ihre Schwachpunkte aufzählen: Die Frau ist tendentiell verfressen, sie mag keinen Sport, sie wird bei schöner Kleidung und schicken Schuhen schwach. Außerdem erlebt sie häufiger mal Erziehungsprobleme. Sie mag Sex – und kriegt derzeit zu wenig davon ab. Zu privat? Eben nicht! So ergeht es Müttern kleiner Kinder nunmal!

Wenn Sie, liebe Leser(in) Ihre Schwächen ebenfalls gleichmütig zugeben, hat das für Sie zwei entscheidende Vorteile. Erstens nehmen Sie Ihren Kontrahenten die Angriffsfläche. Zweitens wirken Sie sympathisch  menschlich. Haben Sie eine persönliche Macke, die Ihnen peinlich ist? Überlegen Sie doch mal, ob es nicht gut wäre, sich selbst vor anderen darüber lustig zu machen! Denn das ist häufig der entspannte Ansatz, damit umzugehen (mehr dazu lesen Sie hier).

Beginnen Sie ein Studium – abbrechen können Sie immer noch

Barbara Schöneberger stand früh auf der Bühne. Dennoch begann sie ein Studium der Soziologie, das sie nach 10 Semestern abbrach. Damit hat sie einiges gemein mit anderen Stars. Keinem von ihnen wird das Studium geschadet haben. Und wenn es mit der Karriere in TV & Co nicht klappt, können sie auf eine solide berufliche Basis zurück greifen.

Frau Schöneberger: Sie werden nun nicht gerade diesen Blog lesen. Falls doch: Happy birthday! Alles Gute für Sie und Ihre Familie! Und für alle anderen Leserinnen und Leser: Schauen Sie sich von dieser in vielem Sinne vorbildlichen Prominenten ruhig etwas für Ihre eigene Karriere ab. Denn lernen können Sie immer. Egal, was Sie gerne im Fernsehen schauen.

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