Ärger am Mainzer Hauptbahnhof

In Mainz gibt es derzeit jede Menge Ärger. Die Stadt wird teilweise vom Zugverkehr abgekoppelt, weil Stellwerkmitarbeiter fehlen. Manchmal hilft ein Blick von außen: Auf die Führungskräfte und ihre Karrieren, auf den Ärger der Mitarbeiter und die Scheinheiligkeit einiger Politiker.

Karriere ohne Schleimspur? Nicht in Mainz

Karriere mit Charakter ist immer damit verbunden, Missstände aufzuzeigen, wo sie auffallen. Das ist offensichtlich in Mainz und an anderen Bahn-Standorten ausgeblieben. Jetzt, da die Probleme offensichtlich sind,  kommen alle Verantwortlichen Führungskräfte der Bahn herbeigerannt und versprechen, zu handeln. Aber was haben sie die letzten Jahre gemacht? Offensichtlich konnte der Personalengpass nur entstehen, weil die Führungskräfte jahrelang versagt haben. Denn selbstverständlich gehörte es zu den Kernaufgaben der Leader im Bahnmanagement, eine Situation wie in Mainz zu verhindern.

Eine typische Situation, überall wo der Ärger augenfällig wird. Beispielsweise bei Unfällen im Zugverkehr. Dramatische Ereignisse bringen die Medien auf den Plan. Sofort gerieren sich die Verantwortlichen als agile Retter. Besser als nichts. Aber eigentlich hätten sie die Jahre davor einen guten Job machen sollen. Das beinhaltet, dem Ärger nicht aus dem Weg zu gehen. Es gehört dazu Aufgaben ernst zu nehmen, die undankbar sind und keine Sonderpunkte bringen. Und der Ärger darf nicht nach unten delegiert werden, dass man ihn los ist. Auch wenn die Hierarchie noch so sehr dazu einlädt, genau dies zu tun.

Ärgerknotenpunkt Mainz

Dort unten sammelt sich meist der konkrete Ärger an. Da sind wir bei den Stellwerkmitarbeitern, deren Urlaub verschoben wird und die viel zu knapp besetzt sind. Wer als Führungskraft einen guten Job machen will, muss sich für den Ärger der kleinen Mitarbeiter interessieren. Hierzu habe ich den systematischen Einsatz eines Ärgerfragebogens vorgeschlagen. Hier können Sie nachlesen, wie Sie dadurch praktisch alles erreichen, was ein Unternehmen braucht: Mehr Profit,  höhere Rendite, größere Kundenzufriedenheit und niedrigere Mitarbeiter-Fluktuation.

Karriere trotz Charakter?

Vielleicht stimmen Sie zu, aber denken anders, was Ihre eigene Laufbahn angeht? Sie sagen vielleicht „Alles schön und gut, das leuchtet mir ein. Fürs Unternehmen wäre es gut, wenn die Mitarbeiter aufrecht ihren Job machen würden und Missstände ansprächen. Aber für mich persönlich sehe ich da keine Karriere-Perspektive. Meine Vorgesetzten wollen nunmal Honig ums Maul geschmiert bekommen und verabscheuen Probleme!“

Dann empfehle ich Ihnen dieses Buch, denn es ist genau für Ihr Dilemma geschrieben worden. Hier können Sie Ihr Wissen erweitern und sich selbst helfen. Denn in über 15 Jahren Karriereberatung habe ich sehr viel öfter beobachtet, dass fehlende Perspektiven mit mangelndem Karrierewissen zusammen hängen, als mit unüberwindbaren Hindernissen.

Ein Kommentar

  • Es ist einfach unglaublich, was die Deutsche Bahn AG in den letzten Jahren, vor allem unter Mehdorn, für eine Personalpolitik gefahren ist. Eine gute Freundin von mir ist bei der Bahn beschäftigt und erzählt schon lange von diesen Zuständen. Mich wundert eigentlich nur, dass do ein Chaos, wie es in Mainz jetzt in den letzten Wochen der Fall war/ist, nicht schon längst an anderer Stelle und vor allem früher an die Öffentlichkeit gekommen.

    Das kommt halt davon, wenn man sich kaputtspart!

    Antworten

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