Wie lassen sich Ideale und Beruf zusammen bringen? Vieles hängt davon ab, wie stark die Ideale sind. Beispielsweise geben in der Bibel alle Jünger ihre Jobs auf, um Jesus zu folgen. Einfach, weil das Ideal an erster Stelle steht. Die zweite Frage ist, wie ausgeprägt – im weitesten Sinn – bürgerliche Werte sind. In denselben […]
Schlagwort: Kwerkarriere
Ideale (2) – ein idealer Talk war's nicht
Sie können im letzten Beitrag nachlesen, welche großen Erwartungen ich an den Talk Nachtcafé hatte. Der Grund: Das Thema “Ideale – wofür es sich zu kämpfen lohnt” und die Gäste. Große Erkenntnisse fielen jedoch aus – bzw. werden hier bruchstückhaft nachgeholt. Es gibt zwei Missverständnisse, unter der die Sendung litt. Das eine betrifft das menschliche […]
Jobs und Jobsucher: Wie zwei Königskinder, die nicht zueinander finden
Unternehmen haben Geschäft bis unters Dach und Bewerber warten sehnsüchtig auf die Zusage. Aber wie zwei Königskinder, die nicht zueinander finden, irren beide Seiten herum. Wieso finden Töpfchen und Deckelchen nicht zueinander? In meinem aktuellen Transferprojekt spreche ich mit Arbeitssuchenden. Sie jammern, dass sie nichts von den Firmen hören. Wie lange müssen sie warten, bis […]
Unscheinbare Helden der neuen Wirtschaft
Ungezwungen, locker und enorm effektiv – das sind drei Eigenschaften mit denen Moritz Waldstein-Wartenberg die Wirtschaft sanft revolutioniert. Und das mit 28 Jahren. Waldstein-Wartenberg kündigte seinen Job bei Roland Berger und gründete mit zwei Mitstreitern (Martin Elwert und Robert Rudnick) ein Unternehmen neuer Bauart. Die drei Jungs etablieren eine innovative Form des Wirtschaftskreislaufs und nennen […]
Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer
Zweifellos hat der Schweizer Markus Studer einen merkwürdigen “Spurwechsel” hingelegt. Ohne jede Not hat er einen Beruf mit höchstem Status gegen einen mit schlechtem Ansehen und Einkommen eingetauscht. Was steckt dahinter? Am 27.05.2011 berichtet Studer im Nachtcafe (SWR-Fernsehen) von seiner Faszination Fernfahrer. Er nennt die herrlichen Landschaften, durch die er fährt. Die Wechsel des Klimas, […]
Trumpf für Kwerkarrieristen
Beim Maschinenhersteller Trumpf gibt es ab sofort kwere Arbeitszeiten: Zwischen Vollzeit und arbeitsfrei ist vieles möglich und kommt einem selbstbestimmten Leben entgegen. Drei Komponenten ermöglichen die neuen Freiräume. Erstens wählen die Angestellten einen Beschäftigungsumfang zwischen 15 und 40 Stunden. Zweitens können sie bis zu 1000 Stunden auf einem persönlichen Konto parken und als zeitliches Guthaben […]
Karrieremechanik braucht Kwerkarriere für klare Aussagen
Die meisten Karriereratgeber fahren mit ungebremstem Tempo in Widersprüche hinein. Einer der größten: Nach oben geht es nur durch Anpassung; aber Chefs müssen selber denken. Wie kann man jedoch Kreativität von einem erwarten, der Jahrzehnte lediglich fremde Ideen wiederkäute? Erste Voraussetzung, das Dilemma aufzulösen, ist, es zu akzeptieren. Die üblichen Ratgeber scheitern bereits hier. Die […]
Achtung: Kwerkarrieristen-Lawine
Der kommende Fachkräftemangel stößt eine Dynamik an, die sich immer mehr verstärkt und Richtung Kwerkarriere zieht. Getragen wird sie durch die Spezies Mensch. Langsam aber unaufhaltsam geschieht zweierlei. Erstens: Unternehmen müssen auf Querdenker zugehen. Zweitens: Menschen merken, dass sich ihre Spielräume weiten. Viele werden spüren, dass jetzt endlich mehr geht. Die Konsequenz: Noch mehr Menschen […]
Neu: Karrierespiegel für Kwerkarrieristen
Spiegelonline und Managermagazin haben gemeinsam eine neue Karriereseite im Netz eröffnet: den Karrierespiegel. Der stellvertretende MM-Chefredakteur Henrik Müller begründet diesen wegweisenden Schritt mit dem zukünftigen Fachkräftemangel – Kwerkarriere ick hör dir trapsen. Müllers Text zur Einführung des Portals am 24.03.2011 bietet wenig Neues – und ist doch epochal. Müller bezieht sich auf die in den […]
Nett ist die kleine Schwester von Scheiße
Rebecca Niazi-Shahabi hat unter diesem – genialen – Titel ein Buch zwischen Treffsicherheit und Belanglosigkeit abgeliefert. “Wut und Ärger sind der schnellste Weg zur Erleuchtung” schreibt sie an prominenter Stelle. Und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Sie zitiert einen Management-Trainer, der Ecken und Kanten in der Zukunft für nötiger denn je hält – […]
