Marke Ich
Warum Life/Work Planning veraltet ist
Zuletzt hatte ich hier in einem viel gelesenen Artikel über die Zukunft der Arbeit geschrieben. Anhand der Arbeitslosen-Kurve sieht man, wieso Bewerbungsbücher in den 1980er und 1990er Jahren aufkamen. Im Jahr 2000 wurde dann Richard Nelson Bolles “Durchstarten zum Traumjob” in deutscher Sprache veröffentlicht und beeinflusste uns Berater sehr. In dieser scheinbar immer noch sehr zeitgemäßen Life/Work-Planning-Methode gehen Bewerber von ihren Fähigkeiten aus und suchen dann die passende Firma. Wieso halte ich das für veraltet?
0Der Irrtum der “Marke Ich”
“Besonders beeindruckt bin ich von einer Menschenmarke, die an Kraft nicht zu überbieten ist: Mahatma Gandhi. Er hat ganz intuitiv und ganz ohne Markentechnik derart viel gut und richtig gemacht, dass er mir Vorbild bei meiner täglichen Arbeit ist.” Diese zwei Sätze bringen die ganze Widersprüchlichkeit und das verquere Denken des “Marke Ich”-Ansatzes auf den Punkt.


