Marke Ich

Warum Life/Work Planning veraltet ist

Zuletzt hatte ich hier in einem viel gelesenen Artikel über die Zukunft der Arbeit geschrieben. Anhand der Arbeitslosen-Kurve sieht man, wieso Bewerbungsbücher in den 1980er und 1990er Jahren aufkamen. Im Jahr 2000 wurde dann Richard Nelson Bolles “Durchstarten zum Traumjob” in deutscher Sprache veröffentlicht und beeinflusste uns Berater sehr. In dieser scheinbar immer noch sehr zeitgemäßen Life/Work-Planning-Methode gehen Bewerber von ihren Fähigkeiten aus und suchen dann die passende Firma. Wieso halte ich das für veraltet?

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Der Irrtum der “Marke Ich”

“Besonders beeindruckt bin ich von einer Menschenmarke, die an Kraft nicht zu überbieten ist: Mahatma Gandhi. Er hat ganz intuitiv und ganz ohne Markentechnik derart viel gut und richtig gemacht, dass er mir Vorbild bei meiner täglichen Arbeit ist.” Diese zwei Sätze bringen die ganze Widersprüchlichkeit und das verquere Denken des “Marke Ich”-Ansatzes auf den Punkt.

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Ausgezeichnet mit dem Roten Reiter (Managementbuch 2012):

Karriere ohne Schleimspur Karriere – das hieß früher: Aufstieg um jeden Preis. Heute geht es für viele kompetente Fach- und Führungskräfte jedoch darum, erfolgreich zu sein, ohne sich dafür zu verbiegen. Sie wollen sich treu bleiben und ihre Persönlichkeit auch im Job einbringen. Doch in vielen Unternehmen gelten noch immer die klassischen Gesetze der Karrieremechanik. Welche Lösungen sind praktikabel? Darauf gibt dieses Buch umfassende Antworten. Es zeigt, wie engagierte Menschen ihren eigenen Kopf bewahren, das ideale Unternehmen für sich finden und beruflich erfolgreich sind.

Über diesen Blog

Blog der Karriereberatung für Charakterköpfe, Dipl.-Psych. Christoph Burger, Herrenberg / Region Stuttgart